Oktober 2026

Krisensituationen meistern: Herausforderungen, Chancen und Wachstum

Vom 8. bis 11. Oktober brachte das Koordinator*innentreffen in Berlin Projektkoordinator*innen aus 9 der „Understanding Europe“-Länder zusammen.

Das Autumn Coordinators’ Meeting 2026 stand unter dem Motto „Navigating Crisis Conditions: Challenges, Opportunities, and Growth“ (Krisensituationen meistern: Herausforderungen, Chancen und Wachstum) und begann am Donnerstag, den 8. Oktober, mit der Ankunft und Registrierung der Teilnehmenden. Das Programm wurde mit einer Begrüßungs- und Einführungssession eröffnet, die einen ESP Talk umfasste. Anschließend folgten Teambuilding-Aktivitäten, um die Verbindungen zwischen den Teilnehmenden zu stärken. Am Nachmittag besuchte die Gruppe im Rahmen einer Studienreise die Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland und traf dort die Youth Ambassadors in Ukraine. Anschließend hatten die Teilnehmenden bei einer ukrainischen Kaffeepause im Restaurant Fayna Gelegenheit zum Austausch, bevor der erste Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklang.

Am Freitag, den 9. Oktober, lag der Schwerpunkt auf Neuigkeiten aus dem Netzwerk und dem gegenseitigen Austausch. Der Tag begann mit einem Check-in und einer Selbstreflexionssession, gefolgt von Updates der Vertreter*innen der Schwarzkopf Stiftung. Anschließend berichteten die Teilnehmenden über die Entwicklungen in ihren jeweiligen Ländern und gaben Einblicke in nationale Erfahrungen und die Arbeit innerhalb des Netzwerks. Nach dem Mittagessen wurde das Programm mit einem Kommunikationsworkshop unter der Leitung einer Vertretung der Schwarzkopf Stiftung fortgesetzt. Ergänzt wurde dieser durch weitere Länderberichte und eine Teambuilding-Session mit EYP. Zum Abschluss des Tages bot eine Beratungsphase den Teilnehmenden die Möglichkeit, individuelle Fragen und Herausforderungen zu besprechen. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen.

Der Samstag, der 10. Oktober, war den Themen Resilienz, Koordination und dem Umgang mit herausfordernden Situationen gewidmet. Nach einem morgendlichen Check-in und einer Selbstreflexionssession nahmen die Teilnehmenden an einer Session zum Thema Online-Moderation als Reaktion auf schwierige Rahmenbedingungen teil. Darauf folgte ein Beitrag über Jugendführung in Krisenzeiten, der auf den Erfahrungen der Rebuild Ukraine Ambassadors basierte und von einem ihrer Mitglieder vorgestellt wurde. Am Nachmittag beschäftigten sich die Teilnehmenden in einer weiteren Session damit, wie aus ersten lokalen Kontakten langfristige Partnerschaften entstehen können. Anschließend folgte eine Session zu Desinformation und zur Rolle der zivilgesellschaftlichen Jugendarbeit bei der Bekämpfung ausländischer Informationsmanipulation und Einflussnahme (FIMI). Nach einer Kaffeepause und einer informellen Networking-Aktivität nahmen die Teilnehmenden an einem Motanka-Workshop teil, bevor der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklang.

Am Sonntag, den 11. Oktober, dem letzten Tag des Treffens, standen Reflexion, Wohlbefinden und der Abschluss des Programms im Mittelpunkt. Nach dem morgendlichen Check-in nahmen die Teilnehmenden an einem Workshop zum Thema Wohlbefinden teil, der Raum bot, sich mit dem eigenen Wohlbefinden und gegenseitiger Unterstützung auseinanderzusetzen. Darauf folgte eine Open-Space-Session, die offene Diskussionen und den Austausch von Ideen zu netzwerkrelevanten Themen ermöglichte. Nach dem Mittagessen wurde das Treffen mit einer Feedback- und Abschlusssession beendet, die den offiziellen Abschluss des Autumn Coordinators’ Meeting 2026 markierte.