Workshop „Diskriminierende Sprache und Narrative in den Medien”

In ihrem Workshop beschäftigen sich Gabriela Mayungu und Firas Hallak mit diskriminierender Sprache und Bildern in der Medienberichterstattung. Ziel ihres Workshops ist es, jungen Menschen einen kritischen Blick auf dominante Narrative in den Medien zu vermitteln und damit ihr Medienkompetenzen zu stärken.

Gabriela Mayungu

Autorin

Firas Hallak

Autor

Ablauf

Zunächst machen sich die Teilnehmenden mit der Definition von Medien vertraut. Ziel ist es, die Funktion und Rolle der Medien in unserer Gesellschaft zu vermitteln, um zu zeigen, wie gesellschaftliche Normen durch Diskurse und Debatten in den Medien gesetzt oder beeinflusst werden. In einer kritischen Medienanalyse beschäftigen sich die Teilnehmenden dann mit einem Thema, das in verschiedenen Medien (z.B. verschiedenen Zeitungen) unterschiedlich dargestellt wird, mit folgenden Fragen: Wer oder was ist das Thema der Diskussion? Wie wird die betroffene Person/(soziale) Gruppe beschrieben? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Anschließend werden die Ergebnisse mit Hilfe eines kurzen Inputs zum Thema “Rassismus in den Köpfen” präsentiert und identifiziert. Am Ende des Workshops werden die Teilnehmenden zu aktiven Mediengestalter*innen und können mit Hilfe eines Meme-Generators diversitätssensible Gegenerzählungen erstellen.

Dauer: 120 Minuten

Format: digital & vor Ort

Zielgruppe: Jugendliche ab 14 Jahren

Zum Material

Der Workshop wurde im Rahmen unseres Medien und Demokratie Fellowships in Zusammenarbeit mit SPIEGEL Ed entwickelt. Alle Materialien sind als Open Educational Resource zugänglich.

Die Autor*innen und wir als Understanding Europe möchten Lehrer*innen, junge Pädagog*innen und Bildungs­mul­ti­plikator*innen ermutigen, den Workshop für ihre Arbeit zu nutzen.

Präsentation: Diskriminierende Sprache und Narrative in den Medien
PPTX — 8 MB
Schaubild: Erklärungsmodell Normativität
PDF — 154 kB